Unser Wilder Kaiser

Felsenfest steht er da. Majestätisch und rau, romantisch und rätselhaft. Je nach Wetter, Jahreszeit und der Gemütslage des Betrachters. Er ist Landmarke und Naturschutzgebiet, Erholungsraum und sportliche Herausforderung zugleich. Und er ist schön, ein „Postkartenberg“ eben: der Wilde Kaiser.

Wenn Sie mit dem trutzigen Bergmassiv in Tirol bislang vor allem Bully Herbigs lustigen Animationsfilm „Lissi und der wilde Kaiser“ in Verbindung bringen, dann haben Sie jetzt die Gelegenheit, wirklich Interessantes über das einmalig vielseitige Kaisergebirge zwischen Kufstein und St. Johann in Tirol zu erfahren.Der Wilde Kaiser ist für uns so etwas wie ein Beschützer, Tröster und Ermunterer. Er ist einfach immer im Blick und strahlt eine ungeheuer positive Energie aus, sind sich die Landhof-Gastgeberinnen Kate und Isabelle Winkler einig. Wir schauen dem Kaiser heute ein bisschen genauer in sein faltiges Gewand aus Kalkstein.

Das Kaisergebirge in den Tiroler Alpen

Der Wilde Kaiser ist neben dem Zahmen Kaiser und dem vorgelagerten Niederkaiser ein Teil des imposanten Kaisergebirges, das sich 20 Kilometer von Osten nach Westen und 14 Kilometer von Norden nach Süden erstreckt. Ganze 280 Quadratkilometer nennt die Gebirgsgruppe ihr Eigen! Der Gebirgszug Wilder Kaiser, an dessen Fuß sich Ellmau befindet, zählt rund 40 Gipfel und die mit 2.344 Metern höchste Erhebung, die Ellmauer Halt, liegt auf Ellmauer Gemeindegebiet.

Schroff ist es, das Kaisergebirge, der blanke Kalkfels leuchtet hell in der Sonne – und am Morgen und Abend oft goldgelb bis rosarot. Menschen hat das mystische Massiv schon vor langer Zeit in seinen Bann gezogen: Schon vor rund 5.000 Jahren siedelten Steinzeitjäger im Weichbild des Kaisergebirges.

Naturschutzgebiet Kaisergebirge

Der Wilde Kaiser als Teil des Kaisergebirges hat auch Anteil am 201 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet, das bereits seit 1963 unzähligen Pflanzen- und Tierarten ein gesichertes Zuhause bietet. Sämtliche Gipfel des Wilden und des Zahmen Kaisers sind Teil des Schutzgebietes und nur eine einzige Straße durchquert das alpine Naturidyll. Im Kaisergebirge sind an die 940 Blühpflanzenarten zu finden, außerdem an die 40 Farnarten und mehr als 400 Moosarten.

Mischwälder, Almwiesen, Magerrasen, Weiden und außergewöhnliche Feuchtgebiete beherbergen nur hier vorkommende Wurm- und Schneckenarten, Spinnen und Falter. Die Vielfalt der Tierwelt lässt sich gar nicht aufzählen: Salamander und Siebenschläfer, Haselmaus und Hermelin, Gämsen und Schneehasen, zahlreiche Vogelarten und Greifvögel sorgen am von weitem so ruhig scheinenden Kaiser für immer wieder neues Leben – und das in gleich mehreren Klimazonen von 480 bis 2.344 Metern Seehöhe.

Geschichte & Tourismus am Wilden Kaiser

Der Verwendung des Namens „Kaiser“ für diese Tiroler Gebirgszüge ist schon im Jahr 1240 urkundlich belegt, die Besiedelung des Kaisertals ist für 1430 schriftlich verbürgt. Viele Jahrhunderte war es allerdings sehr ruhig um die zahlreichen Gipfel des Kaisermassivs. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckten Romantiker und bergbegeisterte Städter das von der Eiszeit geformte Gebirge mit seinen weiten, typischen Moränenfeldern.

In diese Zeit der Bergromantik fallen auch die ersten belegten Gipfelbesteigungen. Als Kletter-Hot-Spot hat sich der Wilde Kaiser mit seinen beiden Brüdern einen hervorragenden Namen geschaffen. Heute zieht es nicht nur Kletterer ins Kaisergebirge: Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer und Naturgenießer können von der Schönheit und Vielfalt des Kaisers nicht genug bekommen.

Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental und der Landhof

Wir sind uns unserer privilegierten Lage am Wilden Kaiser durchaus bewusst“, erzählt Isabelle, „und unsere Gäste wissen diese auch sehr zu schätzen! Immerhin hat man als Landhof-Gast von morgens bis abends eines der bekanntesten Fotomotive Österreichs vor Augen. Und nicht nur das: Der Einstieg ins Skigebiet Wilder Kaiser-Brixental mit 284 Pistenkilometern, 90 Aufstiegshilfen und 81 urigen Hütten ist nur 800 Meter vom Landhof entfernt. Kaiserlich urlauben: Das geht im Landhof in Ellmau ganz einfach!

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